Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier

spacing
spacing spacing
spacing
Spacing

Inhalt

  1. Grundsteinlegung für das neue Landeslabor Berlin-Brandenburg
  2. Entscheiden mit CLiB
  3. Vertrauensvolles Arbeiten
  4. Beruf und Familie – Hand in Hand bei der BIM
  5. Wo die olympischen Spiele zu Hause sind
  6. Zurück zur Mitte - Teilumzug der BIM

Spacing

Grundsteinlegung für das neue Landeslabor Berlin-Brandenburg

Landeszentrale für politische Bildung
Eines der großen Projekte im Bereich Portfoliomanagement war im vergangenen Jahr sicherlich die Grundsteinlegung für das neue Landeslabor Berlin-Brandenburg (LLBB).

Gemeinsam mit HOCHTIEF hat das Land Berlin Mitte November 2016 den Grundstein für den Neubau des Landeslabors Berlin-Brandenburg gelegt und damit einen Meilenstein beim Bau der neuen Untersuchungseinrichtung erreicht. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Projekts liegt bei 83,5 Mio. EUR, das Vertragsvolumen bei 155,9 Mio. Euro. Der Neubau mit einer Bruttogeschossfläche von gut 22.800 Quadratmetern wird moderne Labore unterschiedlicher Sicherheitsstufen (S1-S3) auf insgesamt vier Etagen beherbergen. Die voraussichtliche Bauzeit inkl. Inbetriebnahmephase, d.h. bis zur Mietflächenübergabe, ist auf rund 30 Monate angesetzt. Nach der Fertigstellung wird der Neubau dem Land Berlin als Mieter zur Verfügung stehen. Vertreten durch die BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH hat das Land mit dem Landeslabor Berlin-Brandenburg als Nutzer eine Untermiet- und Managementvereinbarung über 30 Jahre abgeschlossen, wobei der vertragliche Mietbeginn für den 01.03.2019 vereinbart worden ist.

Das LLBB ist eine länderübergreifende staatliche Untersuchungseinrichtung, die seit 2009 die amtlichen Laborkapazitäten der Länder Berlin und Brandenburg auf den Gebieten Gesundheitsschutz, Verbraucherschutz, Umweltschutz, nachhaltiger Ressourcenschutz sowie Landwirtschaft und Geologie bündelt. Mit dem Neubau hat das LLBB den Raum, seine Aufgaben zukunftsorientiert wahrzunehmen und so die Länder Berlin und Brandenburg als unabhängige, staatliche und akkreditierte Untersuchungseinrichtung bei der grundgesetzlich verankerten Daseinsfürsorge für die Bürger zu unterstützen. Das derzeitige Dienstgebäude des Landeslabors in Berlin-Mitte, Ortsteil Tiergarten, welches Anfang des Jahres 2009 ins SILB übernommen wurde, weist einen erheblichen Sanierungsstau auf. Zudem entspricht es nicht mehr den aktuellen Anforderungen an einen modernen Laborbetrieb, sodass ein neuer Dienstsitz in Berlin unbedingt nötig war. Vor diesem Hintergrund hatte die BIM zunächst nach alternativen Gebäuden im landeseigenen Bestand gesucht. Da kein geeignetes Gebäude zur Verfügung stand, entschied sich das Land auf Grundlage von wirtschaftlichen Gesichtspunkten für den Neubau im Rahmen einer langfristigen Anmietung. Die Auftragserteilung an HOCHTIEF war das Ergebnis eines wettbewerblichen Dialogs.
spacing
spacing spacing
spacing
Spacing

Entscheiden mit CLiB

Testbild Gut zweieinhalb Jahre ist er alt, der Beschluss zur Transparenten Liegenschaftspolitik. 2014 hat das Berliner Abgeordnetenhaus die Neuausrichtung der Liegenschaftspolitik beschlossen. Hauptbestandteil ist die Abkehr von der Veräußerung landeseigener Immobilien zum Höchstpreis hin zum Verkauf unter Abwägung wirtschafts-, wohnungs-, kultur- und stadtentwicklungspolitischer Gesichtspunkte für eine nachhaltige Wertschöpfung für das Land Berlin. Mit dieser Neuausrichtung ging damals eine zukunftsorientierte Bestandsaufnahme und preisorientierte Betrachtung der Landesimmobilien einher, diese fehlte bislang in der Hauptstadt.

Heute werden alle landeseigenen Liegenschaften einschließlich des im sogenannten Treuhandvermögen des Liegenschaftsfonds gehaltenen Verkaufspotenzials nach einer Analyse in vier Kategorien unterteilt (geclustert). Die Einteilung findet nach Grundstücken mit Vermarktungsperspektive, mit Entwicklungsperspektive, Grundstücke zur Daseinsvorsorge und Grundstücke des Fachvermögens statt. Der ressortübergreifende Portfolioausschuss trifft die finale Entscheidung über die Clusterzugehörigkeit. Der Portfolioausschuss setzt sich aus ständig und wechselnden Mitgliedern zusammen. Dazu gehören Vertreter aus den Senatsverwaltungen, den Bezirken und Fachvermögensträger. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme. Für diese „Stimme“ muss in den Berliner Verwaltungen ein jeweils hausinterner Abstimmungsprozess erfolgen, so dass alle Beteiligten ihre Sicht auf die Zukunft eines landeseigenen Grundstücks einbringen können. 15 mal hat der Portfolioausschuss seit 2015 bereits getagt. In dieser Zeit wurden zu 1567 Objekten Beschlüsse gefasst. Die technische Steuerung dieses Prozesses obliegt der BIM. An dieser Stelle tritt CLiB auf den Plan.

CLiB steht für Clusterung der Liegenschaften des Landes Berlin. Die Internetanwendung stellt erstmals eine umfassende Datenbasis zur Verfügung. Dort werden die Landesimmobilien umfassend beschrieben, die Voten der Vermögensträger verwaltet sowie Entscheidungsgrundlagen für den Portfolioausschuss geschaffen. Vordefinierte Eingabefelder erlauben es, die Stellungnahmen der Beteiligten zu erfassen und zu pflegen. Ein Berechtigungskonzept steuert den Zugriff auf die jeweiligen Objekte. Jedes Bezirksamt kann beispielsweise nur die Objekte seines Bezirks und der bezirklichen Vermögensträger bearbeiten. Die Senatsverwaltungen können zwar landesweit, aber nur entsprechend ihrer Zuständigkeiten votieren. Der mit CLiB erhobene Datenbestand bietet alle Voraussetzungen für eine schnelle Evaluierung und Weiterverarbeitung. In den letzten zwei Jahren haben alle Beteiligten gemeinsam diesen spannenden Weg beschritten und miteinander gelernt. CLiB ist mittlerweile zu einer festen Größe in der Transparenten Liegenschaftspolitik geworden.
spacing
spacing spacing
spacing
Spacing

Vertrauensvolles Arbeiten

Vertrauensvolles Arbeiten spacing Bei der Zusammenführung des ehemaligen Liegenschaftsfonds und der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH galt es nicht nur, zwei Unternehmen physisch zusammenzubringen. Hier trafen auch zwei Unternehmenskulturen zusammen, die zwar viele Gemeinsamkeiten hatten aber an einigen entscheidenden Stellen auch zuerst zueinander finden mussten. Dazu zählte auch das Thema Arbeitszeit.

Im ehemaligen Liegenschaftsfonds wurde die Arbeitszeit von den MitarbeiterInnen aufgeschrieben bei der BIM galt die Vertrauensarbeitszeit. Um die Herausforderung einer einheitlichen Regelung zu meistern wurde im Rahmen eines Mediationsverfahrens und unter professioneller Begleitung eines Mediators angestrebt, die Interessen beider Mitarbeiterkulturen zu vereinen. Dazu wurden zwei Workshops abgehalten in denen MitarbeiterInnen der verschiedenen Bereiche die Vor- und Nachteile des jeweiligen Modells miteinander eruieren und gemeinsam Kompromisse erarbeiten konnten.

Es bestand beispielsweise Einvernehmen dahingehend, sowohl die Kernzeit als auch die Normalarbeitszeit entfallen zu lassen und bei Bedarf durch externe bzw. interne kundenorientiert festgelegte Team-Servicezeiten zu ersetzen in denen vorab vereinbarte Sofortleistungen garantiert werden, wie etwa bestimmte Auskünfte, Autorisierungen, Rückrufvereinbarungen, etc. Dadurch können Vertretungen vermieden und für die einzelnen Mitarbeiter/innen störungsfreie Arbeitszeiten geschaffen werden, die wiederum zur Produktivitätssteigerung beitragen. Man war sich zudem einig, dass mobiles Arbeiten künftig zu einem regulären Arbeitsbestandteil werden soll, wobei im Grundsatz gilt, dass der Ort der Erbringung der Arbeitsleistung die Diensträume der BIM sind. Voraussetzungen hierfür sind u.a. die vorherige Abstimmung mit der jeweiligen Führungskraft, dass die Arbeitsaufgabe für das mobile Arbeiten geeignet ist und die Arbeitsqualität sichergestellt ist.

Der zeitliche Rahmen der Vertrauensarbeitszeit gilt grundsätzliche werktags von Montag bis Freitag in einem Zeitfenster von 06 Uhr bis 22 Uhr, wobei die Tageshöchstarbeitszeit von 9h36min nicht überschritten werden soll. Eine Überschreitung der Tageshöchstarbeitszeit ist nur nach Abstimmung mit der Führungskraft zulässig. Zudem sind die Mitarbeiter verpflichtet, an Werktagen (Montag bis Freitag) über 9h36min hinausgehende Arbeitszeit sowie jegliche Arbeitszeit an Wochenenden oder Feiertagen spätestens am nächsten Werktag in die hierfür zur Verfügung gestellte Datenbank einzutragen.

Die Betriebsvereinbarung zur Vertrauensarbeitszeit ist am 1. Januar 2017 in Kraft getreten. Die Betriebsparteien setzen sich halbjährlich zusammen, um ihre Anwendung in der Praxis zu evaluieren und ggf. einvernehmliche Änderungen vorzunehmen.
spacing
spacing spacing
spacing
Spacing

Beruf und Familie - Hand in Hand bei der BIM

Beruf und Familie, wie können diese beiden wichtigsten Aspekte des Lebens Hand in Hand gehen, ohne dass der eine zugunsten des anderen leidet? Das ist seit jeher eine der Prioritäten der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH und war auch eine wesentliche Aufgabe bei der Zusammenführung des ehemaligen Liegenschaftsfonds und der BIM im Jahr 2015.

Als Unternehmen der Immobilienbranche sieht die BIM in der Personalpolitik einen wichtigen strategischen Schlüssel für den Unternehmenserfolg. Der im Unternehmen gelebte Anspruch, Beruf und Familie miteinander in Einklang zu bringen, soll dabei helfen, leistungsbereite Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit starker Beziehung zur Unternehmensidentität zu finden und zu halten. Nach drei erfolgreichen Jahren im Audit „berufundfamilie“ haben wir im Juni vergangenen Jahres beschlossen, unsere Ziele stetig weiter zu optimieren und uns neuen Herausforderungen zu stellen. Die BIM möchte ihre Mitarbeiter/-innen in der Vereinbarung von Arbeitsleben und Familie noch stärker unterstützen und die Angebote besser kommunizieren und in den Fokus der Führungskräfte rücken. Dabei werden die verschiedensten persönlichen Situationen berücksichtigt und es wird Platz für individuelle Lösungen gelassen.

In diesem Sinne bieten wir schon jetzt u.a. umfassende Beratungs-, Informations-, Betreuungs- und Vermittlungsangebote für Beschäftigte mit Familienaufgaben wie beispielsweise Kinderbetreuung oder Angehörigenpflege an. Zudem haben unsere Mitarbeiter/-innen die Möglichkeit, individuelle Teilzeitmodelle, die auf Ihre Familiensituation zugeschnitten sind, in Anspruch zu nehmen und können im Falle eines Betreuungsengpasses auf unseren Familienservice pme zurückgreifen oder so genannte Eltern-Kind-Büros (derzeit nur in der Keibelstraße) in Anspruch nehmen. Dies sind nur einige der Maßnahmen, die die BIM bereits umgesetzt hat. Um den Nutzen und Erfolg dieser Maßnahmen auch nachhalten zu können, führen wir Mitarbeiterbefragungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch. So haben wir die Möglichkeit, unser Angebot noch zielgerechter und individueller anzupassen.

Um die Bedeutung von Familienfreundlichkeit auch nach außen erfolgreich kommunizieren zu können, haben wir das Thema in das BIM Unternehmensleitbild mit einfließen lassen und eine Betriebsvereinbarung über flexible Arbeitszeiten schriftlich implementiert. Für die Zukunft ist es unser Ziel, einen Plan zur Sicherstellung einer flächendeckenden Information und Kommunikation zu erarbeiten, sowie eine Überarbeitung des Führungsleitbilds und Integration der familienbewussten Personalpolitik. Wir beschäftigen uns weiter mit den individuellen Möglichkeiten von Freistellungen in verschiedenen Lebensphasen.
spacing
spacing spacing
spacing
Spacing

Wo die olympischen Spiele zu Hause sind

Testbild spacing Direkt hinter dem Velodrom, in der Nähe der Landsberger Allee, steht eine Eliteschule des Sports. Man vermutet in der kleinen Seitenstraße keine Schule, die im internationalen Vergleich mit so vielen olympischen Medaillen, Teilnahmen an olympischen Spielen, Welt- und Europameistertiteln aufwarten kann. Das Schul- und Leistungssportzentrum Fritz-Lesch-Straße ist mehr als eine Sportschule. Ein Teil der Schule dient auch als Internat für die sportbegeisterten Jungen und Mädchen vom Grundschulalter bis zum Abitur. Darauf lag auch der Fokus bei den Sanierungsarbeiten der BIM. Neben der Brandschutzertüchtigung wurden vor allem die öffentlichen Verkehrsflächen und Gemeinschaftssanitäranlagen aufgelöst, um einzelne Wohngruppen mit privaten Bereichen und Gemeinschaftsräumen zu schaffen. Eine neue Möblierung, mehr Licht und ein Farbkonzept, welches jeder Etage eine andere Farbe zuteilt, schafft eine positive Stimmung in den Räumlichkeiten. Die Nutzer haben die verwendeten Farben mit ausgewählt, die sich auch in den Küchen und Bädern wiederfinden. Diese Baumaßnahmen wurden 2015 fertiggestellt. Im Januar 2017 wurde die Erweiterung der Mensa und die Erneuerung der Küchenausstattung beendet.

Die Sportschule ist ein farbenfroher Ort geworden, der hoffentlich noch viele Olympiasieger hervorbringt.
spacing
spacing spacing
spacing
Spacing

Zurück zur Mitte - Teilumzug der BIM

Testbild


Zurück zur Mitte heißt es für einige der 220 Mitarbeiter/-innen der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), die seit dem Zusammenschluss mit dem dort ansässigen Liegenschaftsfonds ihren Arbeitsplatz in der Warschauer Straße haben. Sie beziehen mit 90 Kolleg/-innen aus der Parochialstraße einige Etagen im TLG-Gebäude in der Alexanderstraße. Dieser Standort, der aufgrund anderweitiger Pläne der TLG auch nur eine Übergangslösung ist, bietet die Möglichkeit, effektiv und unmittelbar mit den Kolleginnen und Kollegen in der benachbarten Keibelstraße, dem Stammsitz seit 2009, zusammen zu arbeiten. Die frei werdenden Büros Parochial- und Warschauer Straße stehen ab Mai 2017 Dienststellen des Berliner Senats zur Verfügung. 

Sowohl die heute 150 Meter breite Alexanderstraße als auch das TLG-Gebäude können von einer wechselvollen Geschichte und Mieterstruktur erzählen. Kauperts Straßenführer weist darauf hin, dass die Alexanderstraße zunächst den äußersten Rand der Befestigungsmauer mit der Bezeichnung „An der Contrescarpe“ bildete. Nach Abtragung der Festungsmauer wurde sie am 22. 5. 1819 nach Alexander I. Pawlowitsch, Kaiser von Russland, umbenannt. In den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts wechselte die Straße, je nach Bebauung und Umgestaltung des Bezirks, mehrmals ihre Bezeichnung, bis 2006 der Straßenabschnitt zwischen Gruner- und Karl-Liebknecht-Straße in Anlehnung an den historischen Verlauf zur Verlängerung der Alexanderstraße führte. 

1945, nach Beendigung des II. Weltkrieges, blieb von der Bausubstanz des Alexanderplatzes nicht mehr viel übrig. Zwar fanden sich noch Reste einer kleinteiligen Bebauung, die aber im Zuge der Neugestaltung Ost-Berlins in den späten 60er Jahren endgültig verschwanden. 1969 wurde das Haus der Elektroindustrie in der Alexanderstraße 6 fertig gestellt. Die 221 Meter lange, 38 Meter hohe und 22 Meter breite zehngeschossige schwedische Stahlskelett-Konstruktion nahm das Ministerium für Elektrotechnik und Elektronik und Betriebe der Elektrotechnik, mehrere Außenhandelsunternehmen und eine Bank auf. 

1990 verlegte die Verwaltung der Treuhandanstalt ihren Hauptsitz in die Alexanderstraße und wurde für die nächsten Jahre zur gefragtesten Adresse in Berlin-Mitte. 1993, im Zuge der Neugestaltung des Alexanderplatzes, bestanden Pläne, das Gebäude durch ein Hochhaus zu ersetzen, die aber verworfen wurden. Der neue Eigentümer, die Treuhand Liegenschaftsgesellschaft (TLG), die sich zunächst an der Planung beteiligt hatte, zog es vor, das Haus zu sanieren und zu vermieten. Für Wärme- und Schalldämmung und der kompletten Neugestaltung der Fassade wurden insgesamt 120 Millionen aufgewandt. Der aus St. Petersburg stammende Architekt Sergej Tchoban schmückte 2001 die Fassade mit einem Zitat aus Alfred Döblins Roman „Berlin Alexanderplatz“, der eindrücklich umreißt, was den Alexanderplatz auszeichnete. 

„Eine Handvoll Menschen um den Alex. Am Alexanderplatz reissen sie den Damm auf für die Untergrundbahn. Man geht auf Brettern. Die Elektrischen fahren über den Platz die Alexanderstraße herauf durch die Münzstraße zum Rosenthaler Tor. Rechts und links sind Straßen. In den Straßen steht Haus bei Haus. Die sind vom Keller bis zum Boden mit Menschen voll. Unten sind die Läden. Destillen, Restaurationen, Obst und Gemüsehandel, Kolonialwaren und Feinkost, Fuhrgeschäft, Dekorationsmalerei, Anfertigung von Damenkonfektion, Mehl und Mühlenfabrikate, Autogarage, Feuersozietät. Wiedersehen auf dem Alex, Hundekälte. Nächstes Jahr, 1929, wird’s noch kälter.“  Das Zitat ist heute nicht mehr zu sehen. Man spricht auch nicht mehr wie zuvor vom Döblin-Haus, sondern vom TLG-Gebäude. Auch die Nutzer - das Bundesfamilienministerium und das Bundesumweltministerium – sind nicht mehr dort. Sie bekamen – entsprechend einer natürlichen Stadtveränderung - andere Häuser zugewiesen. 
spacing
spacing spacing
spacing
Spacing