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BIM News 3/2013
BIM GmbH

Es hängt gerahmt an der Wand und ist amtlich: Beruf und Familie bei der BIM sind im Einklang. Auch mit Kleinstlebewesen ist die BIM im Einklang – Fledermäuse haben es gut. Es gab eine Zeit, wo nichts mehr im Einklang war. Davon erzählt die Dauerausstellung in Schöneweide. Der Veranstaltungsticker gibt Anregungen für Ausstellungen im Oberverwaltungsgericht, lädt zum Tag der offenen Tür im Kammergericht und bei der Berliner Feuerwehr ein. Klein aber fein heißt es anlässlich eines Bauherrenprojekts.

Am Ende wissen Sie mehr, verspricht Ihnen

Sven Lemiss
Geschäftsführer

BIM GmbH

Vereinbarkeit von BIM und Familie


Seit einigen Monaten schmückt ein neues Zertifikat den Flur der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH. Es ist das Zertifikat zum audit berufundfamilie der berufundfamilie gGmbH, einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Den Mitarbeitern die Vereinbarkeit von Arbeits- und Privatleben zu ermöglichen, gehört seit Jahren zu den erklärten Zielen der Personalpolitik bei der BIM. Für neue wertvolle Impulse und zur Vereinheitlichung der bereits an vielen Stellen im Unternehmen gelebten „Familienfreundlichkeit“ stellten wir uns im letzten Jahr zusätzlich dem Audit.

Der Begriff „Familie“ ist im Rahmen des Audits dabei bewusst weit gefasst worden, um die verschiedensten persönlichen Situationen zu berücksichtigen:

Familie ist dort, wo Menschen dauerhaft füreinander Sorge tragen und soziale Verantwortung (z. B. Betreuung und Pflege) übernehmen. Dies betrifft nicht nur unmittelbare Angehörige (EhepartnerInnen, leibliche Kinder und Eltern) sondern auch nicht-eheliche oder gleichgeschlechtliche Partnerinnen und Partner sowie nicht-leibliche Kinder und weitere Nahestehende.

Für die Mitarbeiter in den verschiedensten Lebenssituationen ist es äußerst wichtig, dass ihr Arbeitgeber stets ein offenes Ohr für sie hat und individuelle Regelungen findet. Die BIM ist überzeugt, dass sich gemeinsam mit den Mitarbeitern Wege finden lassen, die noch stärker ein gutes Arbeitsklima sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Derzeit gestaltet eine Arbeitsgruppe daher den Ausbau bereits vorhandener und die konkrete Festlegung zukünftiger Maßnahmen. Zu ersteren gehören u. a. Eltern-Kind-Büros zur Überbrückung von Betreuungsengpässen und ein internes Informationsangebot zum Pflege- und Familienpflegezeitgesetz. Zukünftig möchte die BIM die Flexibilität bei Familienaufgaben in Hinblick auf Arbeitszeit und Arbeitsort weiter optimieren. Um besser auf die Erwartungen und Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen, wird turnusmäßig eine Mitarbeiterbefragung im Unternehmen durchgeführt. Fest implementierte Mitarbeitergespräche, regelmäßige Teamrunden, Mitarbeitertage und -stammtische tragen zusätzlich zur internen Kommunikation bei, die eine wichtige Grundlage bei der BIM bildet.

js

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BIM GmbH

„Sie waren überall“

Alltag NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide


Das „Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide“ ist einer der Gedenkorte, die seit 2012 von der BIM betreut werden. Von 1943 bis Kriegsende befand sich in der Britzer Straße auf einem ehemaligen Reichsbahn- und Ziegeleigelände ein Barackenlager. Hierher verschleppte Italiener, Polen, Ukrainer und Sowjetrussen mussten unter menschenunwürdigen Bedingungen Zwangsarbeit leisten. Man geht davon aus, dass es in Berlin bis zu 3.000 Zwangsarbeitslager gab. Schöneweide ist das einzige, das weitgehend erhalten geblieben ist.

Nach Jahren intensiven Forschens ist im Mai 2013 die Dauerausstellung „Alltag NS-Zwangsarbeit“ während einer Feierstunde in der benachbarten Friedenskirche eröffnet worden, an der neben dem italienischen Botschafter Abgeordnete des Deutschen Bundestages, des Berliner Abgeordnetenhauses und Vertreter der Kirchen teilnahmen. Ehrengäste der Veranstaltung waren ehemalige Zwangsarbeiter und ihre Angehörigen, denen von allen Rednern in besonderer Weise gedacht wurde.

„Maman Papa“, ein in seiner Zeit als Zwangsarbeiter in Basdorf geschriebenes Lied des Dichters, Schriftstellers und weltweit bekannten Chansonniers Georg Brassens, leitete Grußworte und Würdigungen ein. Prof. Dr. Andreas Nachama, Geschäftsführender Direktor der Stiftung Topographie des Terrors, hob hervor, dass das Unrecht nicht im Verborgenen geschah, sondern sichtbar vor aller Augen. Die heutige gemeinsame Aufarbeitung geht durch alle Schichten des Staates und seiner Bürger. Das erfülle ihn mit Zuversicht.

Bernd Neumann, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien, machte in seinem Grußwort auf die ungeheuerliche Zahl von 13 Millionen Zwangsarbeitern insbesondere aus der Ukraine, Russland, der Tschechoslowakei, der Niederlande, Polen und Italien aufmerksam. Sie gehörten in den 40er Jahren zum deutschen alltäglichen Leben und lange zum verdrängten Kapitel der jüngsten Geschichte. Sie waren vergessene Opfer und wurden in ihren Heimatländern häufig als Kollaborateure gebrandmarkt. Erst in den letzten Jahren konnten die ehemaligen Zwangsarbeiter ein internationales Zeichen der Anerkennung ihrer Leiden spüren.

 „Öffne deinen Mund für die Stummen für das Recht aller Schwachen“, mit diesem Spruch aus dem Alten Testament mahnte Inge Trautwein, Generalsuperintendentin des Sprengels Berlin, selbstverständliche Menschenpflicht an, die auch in der heutigen Zeit Leitbild sein sollte. Sie erinnerte daran, dass selbst die Kirchen Zwangsarbeiter beschäftigten und das Bedauern darüber erst spät begonnen hat.

Mit besonderer Aufmerksamkeit nahmen die Zuhörer in der bis auf den letzten Platz gefüllten Friedenskirche die Worte des letzten Zeitzeugen von Schöneweide auf. Der 91-jährige Ugo Brilli ist nicht zum ersten Mal an den Ort seiner Quäler zurück gekommen. Als Militärangehöriger der italienischen Armee wurde er von den deutschen Faschisten nach Berlin verschleppt, weil er sich weigerte, auf der Seite der Deutschen zu kämpfen. Eingesetzt in der Lagerküche, war es ihm manchmal möglich, seinen Kameraden heimlich Kartoffelschalen zuzustecken, die sie sich zubereiteten und als Geschenk des Himmels empfanden. Jeder im Saal war bewegt, als er mit ruhiger Stimme in seinem melodiösen Italienisch sagte: „Ich hege keinen Groll, der Krieg ist Krieg, und die Folgen eines Konfliktes werden von allen getragen. Aber ich bin Gott dankbar, dass ich nach Hause zurückkehren durfte…“ 50 seiner Kameraden kamen während eines Bombardements im Keller des Lagers um, was ihm durch einen Wink des Schicksals erspart blieb.

Dr. Monika Glauning, Leiterin des Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, erläuterte schließlich die Konzeption der Dauerausstellung und eine der drei Leitthesen wie folgt: „Zwangsarbeit entwickelte sich im Verlauf des Krieges zum Massenphänomen; Zwangsarbeit war allgegenwärtig; und der Alltag der Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter war von der rassistischen Hierarchie der NS-Ideologie geprägt.“

Die Ausstellung – sie ist allen nach Deutschland verschleppten Zwangsarbeitern gewidmet – ist für jedermann verständlich. Es bedarf keiner Vorkenntnisse, um zu begreifen, was eigentlich nicht zu begreifen ist.

be

Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Britzer Straße 25, 12439 Berlin-Schöneweide
Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 10-18 Uhr
Eintritt: frei

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Frauen des Widerstands

Ausstellung im Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg


Ehemaliges Gerichtsgefängnis Kantstraße, Foto: Gerken

„Die Träume einzig blieben mir in meiner kahlen Zelle. Frauen des Widerstands im Gerichtsgefängnis Kantstraße 79“ ist der Titel einer Sonderausstellung, die ab 24. Mai 2013 einen ständigen Platz im Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg haben wird. Die vom Museum Charlottenburg-Wilmersdorf kuratierte Ausstellung lief zuvor in der Villa Oppenheim.

Wegen der großen Publikumsresonanz wurde sie mehrfach verlängert und wird nun – unter Mitwirkung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg und der BIM – für immer in der Hardenbergstraße zu sehen sein. Zeitgleich ist im Oberverwaltungsgericht die Ausstellung „Justiz und Nationalsozialismus“ zu sehen, die das Bundesministerium für Justiz beauftragt hat. Beide Ausstellungen ergänzen einander.

Im ehemaligen Gefängnis Kantstraße 79 wurden Ende der 30er Jahre ausschließlich Frauen inhaftiert. Sie gehörten zum großen Teil der Widerstandsgruppe „Rote Kapelle“ an und hatten, bevor sie in die Kantstraße kamen, bereits die Willkür des NS-Staates zu spüren bekommen. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 setzte die sogenannte Sippenhaft ein und Familienmitglieder der Widerstandskämpfer kamen ebenfalls in die Kantstraße. Acht Frauen wurden zur Hinrichtung nach Plötzensee überstellt.

„Die Ausstellung präsentiert Biografien von 32 Frauen in prägnanten Kurzporträts und vermittelt einen Einblick darin, wie die Inhaftierten den Aufenthalt im Gerichtsgefängnis erlebten“, heißt es im Begleittext der Kuratoren.

be

Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg
Hardenbergstraße 31, 10623 Berlin
Öffnungszeiten der Ausstellungen: Mo-Do 7-15.45 Uhr/ Fr 7-14.30 Uhr
Eintritt: frei

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Tag der offenen Tür im Kammergericht

Portrait


Am 8. Juni öffnet das Kammergericht Berlin seine Pforten für alle Bürger, die sich für die spannende Geschichte und seine denkmalgeschützte Architektur interessieren. Im September 2013 feiert das Gebäude 100. Geburtstag. Es ist eines von 25 Berliner Gerichten, die die BIM seit 2005 betreut. Beeindruckend ist die gerichtliche und politische Bedeutung des Hauses, bedeutend ist auch seine unmittelbare Umgebung. Von zwei Seiten ist es zu erreichen. An der Potsdamer Straße sieht man die schönen Kolonnaden, läuft durch einen Park mit altem Baumbestand, findet rechts und links vom Eingang die sieben Meter hohen Statuen der Rossbändiger, um in die dreigeschossige Halle zu gelangen, die aber auch von der Elßholzstraße betreten werden kann.

Im altehrwürdigen Plenarsaal fanden in der Zeit des Nationalsozialismus einige der berüchtigten Volksgerichtshofverhandlungen statt, während der die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 im Schnellverfahren zum Tode verurteilt wurden. 1945 bezogen die vier Alliierten das kaum zerstörte Gebäude, und das Kammergericht verlagerte sich zunächst in die Litten-, später in die Witzlebenstraße. In der Elßholzstraße arbeiteten bis 1991 der Alliierte Kontrollrat und die Alliierte Luftsicherheitszentrale, fanden Außenministergespräche und deutsch-deutsche Verhandlungen statt und Mitte der neunziger Jahre zog wieder das Kammergericht ein.

Am Tag der offenen Tür nehmen sowohl das Alliierten-Museum Dahlem als auch die BIM teil, die mit einem Stand vertreten sein wird.

be

Tag der offenen Tür
8. Juni 2013 von 11 Uhr bis 16 Uhr
Kammergericht Berlin
Elßholzstraße 30-33, 10781 Berlin
Eintritt: frei

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Zentraler Tag der offenen Tür bei der Berliner Feuerwehr

Portrait


Der „Feuerwehrerlebnistag“ in Berlin-Charlottenburg hat sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe in Berlin entwickelt. Auch in diesem Jahr bietet die Berliner Feuerwehr allen großen und kleinen Besuchern wieder eine gelungene Mischung aus Information, Unterhaltung und Mitmach-Aktionen. Die Angebote reichen von spannenden Einsatzvorführungen bis zu einer „Feuer&Flamme-Show“ und der Vereidigung neuer Mitarbeiter. Auch die BIM wird wieder mit einem Glücksrad auf dem Gelände im Nikolaus-Groß-Weg vertreten sein und freut sich gemeinsam mit der Berliner Feuerwehr auf die zahlreichen Besucher.

js

Zentraler Tag der offenen Tür der Berliner Feuerwehr
16. Juni 2013 von 10 bis 18 Uhr
Nikolaus-Groß-Weg 2, 13627 Berlin
Eintritt: frei

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Tag der Architektur: Klein aber fein - BIM ist dabei

Portrait

Foto: Boris Paschotta/Klatt und Vogler Architekten

Ende Juni findet traditionell der bundesweit ausgeschriebene „Tag der Architektur“ statt. In Berlin wird es 40 Veranstaltungen geben, bei denen sich Gebäude, aber auch Architekturbüros präsentieren.

Mit einem Anbau, den die BIM als Bauherr beauftragt hat, stellen sich die Architekten Klatt und Vogler vor. Klein, aber fein ist bei einer Grundfläche von 13 x 13 Metern wörtlich zu nehmen. Die „Staatliche Fachoberschule Fachrichtung Gesundheit und Soziales“ benötigte für die gestiegene Schülerzahl in ihrem Gebäude aus den 70er Jahren dringend mehr Raum. Durch eine außerordentlich raffinierte Architektur und geschickte Bauausführung wurden zwei zusätzliche Klassenräume und ein Bibliotheksraum geschaffen. Der Anbau „bildet einen Kopfbau und öffnet sich zu den anschließenden terrassierten Außenanlagen, die als Schulhofersatz dienen. …Es entsteht eine Einheit von Bestandsbau, Anbau und Außenanlagen“, heißt es in der Beschreibung der Architekten.

Am 29. Juni 2013 ab 17 bis 20 Uhr sind alle eingeladen, sich anzusehen, wie innovativ eine Funktionserweiterung ausfallen kann.

be

Tag der Architektur
Berufliche Schule für Sozialwesen
Samstag, 29. Juni 2013 von 17 bis 20 Uhr
Erbeskopfweg 6-10, 13158 Berlin
Eintritt: frei

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Als die Tiere den Wald verließen

Wildtiere im Stadtgebiet



Es hat sich scheinbar rumgesprochen in der Tierwelt: In Berlin lässt es sich aushalten. Hier gibt es Nahrung, noch genügend unsanierte Altbauten und ausreichend Nischen für Nester und Höhlen. Auch die BIM bemüht sich um ein Miteinander mit der Tierwelt. In diesem speziellen Fall geht es um die Fledermaus. Vor Jahren wurden in einem Bunker in Dahlem bei Bauarbeiten Fledermäuse entdeckt. Der Bunker gehört zu einem vom Bezirksamt Zehlendorf-Steglitz genutzten Gebäude, das die BIM verwaltet. Die Temperaturen im Bunker waren jedoch lange Zeit zu hoch und die Tiere haben sich ein anderes Quartier gesucht. Gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde des Bezirksamtes Steglitz-Zehlendorf will die BIM wieder optimale Bedingungen für die Fledermäuse schaffen. Die Chancen für eine Rückkehr stehen gut, denn Fledermäuse haben die Eigenschaft, Quartiere erneut aufzusuchen, auch wenn sie diese jahrelang nicht genutzt haben. Leicht hat es die Fledermaus hierzulande nicht. Während sie in einigen Teilen Asiens als Glück bringend gilt, ist sie in Europa seit der Antike eher negativ besetzt. Berlin beherbergt dabei so viele Fledermäuse wie keine andere mitteleuropäische Großstadt. Allein in der Zitadelle Spandau überwintern jährlich etwa 11.000 Tiere. Dennoch gehört die Fledermaus zu den am stärksten bedrohten Säugetierarten in Mitteleuropa. Die Bereitstellung und Erhaltung von Winterquartieren gehört daher schon seit den 90er Jahren zu einem erklärten Ziel des Landes Berlin.

Derk Ehlert von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ist Wildtierreferent des Landes Berlin. Das klingt jetzt so als würden die Tiere ihn brauchen, aber die kommen auch gut ohne ihn zurecht, betont er. Der studierte Landschaftsplaner betreibt Öffentlichkeitsarbeit, untersucht Problemfälle vor Ort, hält Vorträge und klärt die Berliner auf. Mehrere Dutzend Anrufe gehen täglich bei ihm und den Berliner Forsten ein. Meist verlangen die besorgten Bürger Unmögliches und zeigen wenig Verständnis für ihre Mitbewohner im Mauerwerk oder auf dem Dachboden. Derk Ehlert soll dann am besten sofort eingreifen und die Tiere entfernen. Aber das Land Berlin bemüht sich schon lange um ein Miteinander zwischen Mensch und Natur. Denn die Tiere haben sich nicht in der Stadt verloren, sondern sind längst zu Stadttieren geworden. Würde man sie in den Wald bringen, wären sie nach kurzer Zeit wieder da. Nur wenn es gar nicht anders geht, werden Vogel- oder Insektennester entfernt und nach Möglichkeit eins zu eins umgesiedelt.

Zu den Tierarten, die sich dauerhaft in Berlin eingerichtet haben, gehören vor allem die sogenannten „Big Five“: Wildkaninchen, Waschbär, Fuchs, Steinmarder und Wildschwein. Der Lebensraum Stadt bietet leichtere Lebensbedingungen als der Wald. Vor allem Nahrung lässt sich in der Nähe der Menschen weitaus besser finden. Und hier liegt das größte Problem. Oft werden die Tiere aus Mitleid noch zusätzlich gefüttert. Dadurch werden sie zahm, richten sich dauerhaft ein und vermehren sich zusehends. Dass das Füttern von Tieren sogar unter Strafe steht, ist den Wenigsten bewusst. Bis zu 5.000 Euro kann es laut Naturschutzgesetz kosten, wenn man Waschbären und Co. mit Nahrung versorgt.

Wer beim Miteinander mit den Tieren an seine Grenzen gerät, kann sich über das Wildtiertelefon der Berliner Forsten unter 030 641937-23 beraten lassen. Ansonsten gilt der Grundsatz: In der Großstadt leben und leben lassen.

js

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Redaktionsteam

Katja Cwejn (cwe), Kristina Behnke (be), Johanna Steinke (js)

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