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BIM News 4/2014
BIM GmbH

In den vergangenen Jahren haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BIM kistenweise Kleidung an hilfsbedürftige Einrichtungen gespendet. Das alljährliche Kistenpacken ist mittlerweile schon eine richtige Familientradition: Kinder suchen liebevoll Malutensilien zusammen, die Eltern sortieren ihre Garderobe neu und schaffen die Sachen anschließend mit vollgepacktem Kofferraum oder auf dem beladenen Fahrrad in die Keibelstraße.

Denn den rund 200 Bewohnern der Notunterkunft in der Straßburger Straße 56 in Berlin Prenzlauer Berg, davon fast 90 Kinder, fehlt es an warmer Kleidung, Spielzeug, Schulutensilien und Einrichtungsgegenständen. Auch an ein Geschenk unter dem Weihnachtsbaum ist nicht zu denken. Da sich die Bewohner meist nur etwa drei Monate in der Unterkunft aufhalten, ist die Fluktuation dort sehr hoch. Jedes Kleidungsstück, jedes Kuscheltier erhält so ein sinnvolles zweites Leben. 
 

Zusätzlich zu den Sachspenden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spendet die BIM auch dieses Jahr wieder die durch den Verzicht auf Weihnachtskarten gesparte Summe in Höhe von rund 2.500 Euro in Form eines Gutscheins für Springseile, Bälle, Basketballständer, Gymnastikmatten, Stifte und weitere Geschenke an die Bewohner der Straßburger Straße.

Ihnen, liebe BIM News-Abonnenten, wünschen wir behagliche Festtage und freuen uns auf ein neues, gemeinsames Jahr 2015!

Sven Lemiss

Geschäftsführer

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Aus Liebe zur Sprache - das Literarische Colloquium Berlin-Wannsee

 



Ob die Liebe zur Sprache das Leitmotiv für Robert Guthmann (1839-1924) war, als er 1885 sein Grundstück am Ostufer des Großen Wannsee bebauen ließ, ist Spekulation. Damit allerdings dürfte sich der Gründer der Portlandzementfabrik und Betreiber der größten Kalksandsteinfabrik Rüdersdorf ausgekannt haben. Allerdings: vier Jahrzehnte später lässt sich durchaus Liebe zur Sprache im Haus erkennen, genauer gesagt: im Turmzimmer. Es ist überliefert, dass der Dramatiker Carl Zuckmayer (1896-1977), der eine Zeitlang Am Sandwerder 5 (heutiger Name) wohnte, sein Lustspiel „Der Fröhliche Weinberg“ schrieb. Es wurde am 22. Dezember 1925 am „Berliner Ensemble“, damals „Theater am Schiffbauerdamm“, mit großem Erfolg uraufgeführt und später mehrfach verfilmt. Zwar empfand Zuckmayer das Haus, das heute das Literarische Colloquium Berlin (LCB) beherbergt, als imitierte Ritterburg, lobte aber Aussicht und Landschaft.

Die Landschaft ist bis zum heutigen Tage von besonderer Schönheit. Das Grundstück liegt an der Haveldüne mit einem Abfall zum Wasser von 25 Metern. Man blickt hinüber auf die Insel Schwanenwerder und nach Kladow, linker Hand auf den Kleinen Wannsee bis zum Stölpchen- und Griebnitzsee. Das Areal gehörte Prinz Karl von Preußen (1828-1885), der seinen weit ausgedehnten Besitz parzellenweise verkaufte. Die 1870 entstandene Villenkolonie Wannsee entwickelt sich rasch zu einem attraktiven Lebensmittelpunkt des Berliner Großbürgertums. Seit 1874 gab es eine Bahnverbindung, die die Fahrgäste in 20 Minuten vom Stadtzentrum nach Wannsee und weiter bis Potsdam beförderte. Der Volksmund nannte sie „Wahnsinnsbahn“ oder „Bankierszüge“.

Der Bauherr Guthmann hatte die Architekten Großheim und Kaiser für sich auserkoren, die zahlreiche Geschäftshäuser und Villen entworfen hatten und über ein variables Stilgefühl - von der Renaissance bis zur Moderne - verfügten. Die Auffahrt ist eher gemütlich als pompös, an Gutshäuser auf dem Lande erinnernd. Betritt man das Haus, wird man nicht von einer großen Eingangshalle, aber mit einer ganz besonderen und imposanten Deckengestaltung empfangen, die sich in einige der nachfolgenden Räume fortsetzt. Sie erinnert in ihrer wie für die Ewigkeit gemachten Holzverarbeitung an elegante Passagierschiffe.


© Tobias Bohm

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Abbau West


Wie entfernt man ein Abwasserrohr, welches seit mehr als sechzig Jahre auf dem Seeboden liegt? Die Auseinandersetzung mit dieser Frage ist auch für die BIM eine Premiere. Normalerweise sanieren wir, bauen um oder an. Doch in diesem Herbst ging es erstmalig um einen Rückbau und dann auch noch unter der Wasseroberfläche.

Mitten im Tegeler See liegt auf einer Insel die Schulfarm Scharfenberg. Nur mit einer Fähre kommen die etwa 500 SchülerInnen und InternatsbewohnerInnen auf die Insel. Seit Nutzung der Insel wird das dort produzierte Abwasser unterirdisch durch eine Rohrleitung zur anderen Uferseite transportiert. Das Abwasserrohr entsprach nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Es sollte durch ein doppelwandiges Rohr aus Kunststoff oder eine neue Abwasseranbindung ersetzt werden. Doch einfach mit einem Kran rausziehen, lässt es sich nicht. Dadurch würde der Seeboden zu sehr geschädigt und so leicht gibt der Boden das eingepflügte Rohr nach sechzig Jahren auch nicht her.

Die zweimonatige Demontagemaßnahme begann an Land. Die Abwasserleitung, mit einem Durchmesser von 110 mm, musste zuerst einmal gereinigt werden. Dazu wurde das Rohrende an Land freigelegt und durch Einsatz eines sogenannten „Saugspülwagens“ gesäubert. Für eine Weile sah es dann so aus, als würde auf dem Tegeler See nach Öl gebohrt. Von dem Kranschiff „Weser“ aus wurde das Rohr Stück für Stück per Kran aus dem Wasser gezogen. Ein Taucher hatte zuvor am Rohrende Spüldüsen angebracht. Mittels Druckwasser bzw. Druckluft wurden so die Bodenmassen vor dem Rohr gelockert. Wenn der Spülkopf mit den Düsen defekt war, es zu Verstopfungen kam oder das alte Rohr abbrach, musste ein Industrietaucher gerufen werden und die Technik neu aufbauen. Etwa sieben solcher Tauchereinsätze waren letztendlich nötig, um den reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Die Spuren, die das Abwasserrohr im Seeboden hinterlassen hat, wurden am Ende mittels GPS-gestützter Peilung geortet und nachgearbeitet.

Die Premiere ist gelungen.

js

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Alle Jahre wieder: Zertifizierung erfolgreich absolviert

 

Es ist fast schon Routine – seit 2012, immer im November, sind bei der BIM die Auditoren im Hause unterwegs. Ihre Mission: Das Unternehmen auf Herz und Nieren zu prüfen, indem sie Zertifizierungsaudits in allen Bereichen der BIM durchführen. Im Qualitäts- und im Compliance-Management hat die BIM 2014 die Rezertifizierung erfolgreich absolviert.

Dass in diesem Jahr doch nicht alles Routine war, lag an der Einführung des Umweltmanagementsystems. Das Zertifikat nach ISO 14001 hat die BIM erstmals erhalten und das Umweltmanagement so erfolgreich in seinen Geschäftsprozessen verankert. Damit das reibungslos geschah, hat das Projektteam unter der Leitung des Umweltmanagementbeauftragten Daniel Stumpf in der Vorbereitung kontinuierlich Umweltstandards in allen Bereichen der BIM von Immobilienbewirtschaftung über Vermietung, Beschaffung und Baumanagement verankert. Umweltziele wie CO2-Einsparungen und die Nutzung öffentlicher Transportmittel werden künftig umgesetzt und kontrolliert. Denn für Daniel Stumpf ist die Zertifizierung kein Feigenblatt, hinter dem sich das Unternehmen verstecken kann. „Es soll auch etwas bewirken, sonst könnten wir es genauso gut sein lassen.“

Im nächsten November werden die Auditoren wiederkommen. Die Prozesse selbst sind indes längst in Fleisch und Blut übergegangen, sie leben mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BIM, die in ihrer täglichen Arbeit an den Arbeitsabläufen feilen, Schnittstellen präzisieren und die Effizienz weiter verbessern. Mit einem Ziel: der besten Leistung für das Land Berlin.



Die Einführung des UMS wurde im Rahmen des Förderschwerpunktes 5 (Einführung von Umweltmanagementsystemen) im Umweltentlastungsprogramm II (UEP II) gefördert (11368UEPII/5) und ist ein Ziel der Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin. Die zur Verfügung gestellten Fördermittel speisen sich aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) und aus dem Haushalt des Landes Berlin.

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"Bummelpeters Weihnachtsfest" im Konzerthaus Berlin



                                                                                                       
© Hans-Eberhard Ernst

Was kann man nur machen, damit die Zeit schneller vergeht? Das ist wohl die Frage, die sich alle stellen, die bereits ihren Wunschzettel dem Weihnachtsmann oder Nikolaus geschickt haben. Das Konzerthaus Berlin hat einen Vorschlag: Wie wäre es mit einem Besuch von „Bummelpeters Weihnachtsfest“?

Ab dem 20. Dezember, wenn das Warten auf den Heiligabend kaum mehr auszuhalten ist, präsentieren Musiker, Schauspieler und Puppen im Konzerthaus das musikalische Theaterstück für Kinder ab sieben Jahre. Martin Seifert erzählt als Großvater die Geschichte von Peter, der am Weihnachtsabend in den Dorfteich fiel. Fast hätte ihn der Tod zur Himmelspforte mitgenommen, doch Peter bummelte an der Hand des Todes. Wie es dazu kommt, dass Peter doch noch ein fröhliches Weihnachtsfest erleben darf, wird an dieser Stelle nicht verraten. Ein bisschen Spannung ist doch ganz schön!

Alle Termine: Sa 20.12. 16 Uhr · So 21.12. 16 Uhr · Mo 22.12 17 Uhr · Mi 24.12. 11 Uhr · Do 25.12.2014 16 Uhr

Karten 12 Euro, für Kinder 5 Euro

Allen Newsletter-Empfängern bietet das Konzerthaus Berlin Familienkarten zum Sonderpreis an: 2 Karten für Erwachsene und bis zu 2 Karten für Kinder erhalten Sie zum Preis von 25 Euro anstelle von 34 Euro über die Ticket-Hotline (030) 20309-2101.

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